Update zu COVID-19 | № 30 |

» In Heidelberg steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an. Die Stadt hat daher eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die ab dem heutigen Freitag gilt. Von nun an erstreckt sich die Maskenpflicht auch auf stark frequentierte Bereiche des öffentlichen Raums, also insbesondere auf den Bismarckplatz, den Bahnhofsvorplatz, einige Bereiche der Altstadt sowie auf Wochen- & Flohmärkte. Wer gegen das Maskengebot verstößt, muss ein Bußgeld von mindestens 70 Euro zahlen. Ausgenommen sind Personen, die innerhalb der Bereiche bestuhlter Außengastronomie sitzen oder ein Fahrzeug, Fahrrad oder ähnliches Fortbewegungsmittel fahren.

» Hinweis am Rande: Die sog. Face Shields – auch Gesichtsvisiere, Klarsichtmasken oder Gesichtsschilder genannt, also gebogene Plastikscheiben, die mit einem Bügel am Kopf befestigt sind – zählen in Baden-Württemberg NICHT als zulässige Mund-Nasen-Bedeckung. Selbiges gilt logischerweise auch für die abgespeckte Version davon, die sog. Kinnvisiere (ja, so etwas gibt es tatsächlich, und sie verkaufen sich erstaunlich gut).

» Ebenfalls Teil der städtischen Allgemeinverfügung: Privatveranstaltungen wie Hochzeiten, Junggesellenabschiede oder Geburtstage sind in privaten Räumen nur noch mit maximal 15 Teilnehmer*innen gestattet. In öffentlichen oder angemieteten Räumen gilt eine Beschränkung auf 25 Personen, wobei Kellner*innen o.Ä. nicht als Teilnehmer*innen zählen.
https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/service/15_10_2020+corona-pandemie_maskenpflicht.html
https://www.heidelberg.de/site/1510/_Allgemeinverfuegung_.pdf

» Noch rigidere Regelungen gelten ab Samstag in Mannheim: Da die Stadt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz in Höhe von 56,7 (HD: 39,4) mittlerweile offiziell den Status eines Corona-Risikogebiets erreicht hat, gilt fortan u.a. eine Sperrzeit ab 23 Uhr, ein Alkohol-Straßenverkaufsverbot an Wochenenden ab 22 Uhr, eine Maskenpflicht auf zahlreichen Straßen und Plätzen im Innenstadtbereich sowie eine Begrenzung von Feiern in privaten Räumen auf maximal zehn Personen, die aus höchstens zwei unterschiedlichen Haushalten stammen dürfen.
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-risikogebiet-mannheim-diese-einschraenkungen-gelten-ab-samstag-_arid,1703325.html

» Gekippt wurde hingegen das sog. Beherbergungsverbot. Dies galt in Baden-Württemberg seit Mitte Juli für Gäste aus deutschen Regionen, in denen binnen einer Woche 50 neue Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner registriert wurden. Konnten sie keinen negativen Corona-Test vorweisen, durften sie nicht in Hotels, Herbergen etc. übernachten – was der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg als unverhältnismäßigen Eingriff in das Grundrecht auf Freizügigkeit und somit als verfassungswidrig bewertete.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ministerpraesident-kretschmann-informiert-landtag-100.html

» Und apropos gecancelt: Die Universität Heidelberg hat die diesjährige Studienauftaktmesse nun auch offiziell abgesagt. Zuvor hatte man noch darauf gehofft, die Veranstaltung am 2. November in einem kleineren Rahmen und mit einem umfangreichen Hygienekonzept durchführen zu können. Die aktuellen Entwicklungen haben diesen Plänen jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht – auch zu unserem Leidwesen, schließlich wären wir als Verfasste Studierendenschaft ebenfalls vor Ort gewesen (und vielleicht sogar mit dem Truck des Heidelberger Theaters aufgekreuzt…)
https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/jahresfeier-2020-muss-entfallen

» Für alle weiteren wichtigen Infos sei auf unsere bisherigen COVID-19-Updates sowie unsere FAQ verwiesen, die ihr unter [sturahd.de/corona] respektive [sturahd.de/faq_corona] findet.

Trost im Spielplan des Theaters findet
Eure Studierendenvertretung