– FAQ zum Sommersemester 2020 –

Gerade in Zeiten von COVID-19 sind wir – als deine Studierendenvertretung – darum bemüht, dich stets mit den aktuellsten (und vor allem: verlässlichen) Informationen zu versorgen und in diesem chaotischen Semester beizustehen. 

» Unser bevorzugtes Format dafür sind die “Updates zu COVID-19”, die du hier findet und jeweils über die wichtigsten Entwicklungen informieren.

» Die Übersichtsseite, auf der du dich gerade befindest, ist dazu gedacht, eine zeitlose Anlaufstelle zu bieten und die wichtigsten Fragen & Antworten übersichtlich zusammenzutragen.

» Das Datum dieses Beitrags (siehe oben) gibt es den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung wieder. Dies ist gegenwärtig der 09. August 2020.

» Abschnitte, in denen im Laufe der letzten Tage eine Aktualisierung erfolgt ist, sind vorübergehend cyanfarben hervorgehoben und die entsprechenden Passagen fett markiert.


Noch als wichtige Information vorab:

Um Doppelungen zu vermeiden, sei an dieser Stelle auf eine Reihe von FAQs verwiesen, die von verschiedenen anderen Institutionen erarbeitet wurden. Hier werden bereits eine ganze Reihe von Fragen beantwortet, auf die wir folglich keine eigenständige Antwort mehr geben müssen.

Universität Heidelberg

Die Uni hat zwei separate FAQs veröffentlicht: Die etwas allgemeiner gehaltenen “Informationen zum Coronavirus“, die verschiedene Bereiche des universitären Forschungs- und Lehrbetriebs abdecken, sowie die “Häufig gestellte(n) Fragen rund um das Studium“, wo v.a. über den aktuellen Stand in Sachen

▹ Studienberatung,
▹ Vorlesungen, Seminare und Praktika,
▹ Prüfungs- und Studienleistungen,
▹ Lehramtsspezifische Fragen,
▹ Immatrikulation, Exmatrikulation und Beurlaubung,
▹ Auslandsaufenthalte und Erasmus sowie
▹ Universitäts-, Instituts- und Seminarbibliotheken

informiert wird. 

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Heidelberg School of Education

Wer auf Lehramt studiert, sollte – ergänzend zu den bereits erwähnten FAQs der Uni – auch immer einen Blick auf die Website der HSE werfen. Gerade was die Themen

▹ Online-Beratung Lehramt,
▹ Sprechstunden,
▹ Staatsexamen sowie
▹ Berufsorientierende Praxisphasen

angeht, bleibst du dadurch immer auf dem neuesten Stand. 

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Studierendenwerk Heidelberg

Das Studierendenwerk kümmert sich um verschiedene soziale Belange, insbesondere um

▹ BAföG & Studienfinanzierung (Stichwort BW-Notlagenfonds und BMBF-Überbrückungshilfe, aber auch Jobbörse),
▹ Mieten & Wohnen (u.a. freie Plätze und Mietstundungen),
▹ Essen & Trinken (Stichwort Mensa) sowie
▹ verschiedene Beratungsangebote (u.a. die Psychosoziale Beratung für Studierende).

Auf der StuWe-Website findest du all die entsprechenden Informationen. Außerdem sind die Mitarbeiter*innen auch weiterhin per E-Mail, telephonisch und nunmehr auch wieder persönlich erreichbar. 

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Deutscher Gewerkschaftsbund

Die Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat hier relevante Informationen für Studierende bezüglich Themen wie z.B.

▹ BAföG und Unterhalt,
▹ Sozialleistungen und Notfalldarlehen,
▹ Jobben,
▹ Sozialversicherung,
▹ Entgeltfortzahlung,
▹ Homeoffice,
▹ Kündigung,
▹ Kurzarbeit sowie
▹ Selbstständigkeit

kompakt und leicht verständlich aufgelistet.

– All the information on workers’ rights are also available in English! – 

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Robert-Koch-Institut

Verlässliche Informationen über Infektionsschutzmaßnahmen und den neuesten Stand der COVID-19-Forschung finden sich auf der Website des Robert-Koch-Instituts. Außerdem sind dort aktuelle Fallzahlen und Meldungen übersichtlich dargestellt und u.a. nach einzelnen Landkreisen aufgeschlüsselt. 

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Stadt, Land, News

Wenn du außerdem über die aktuellsten Verordnungen und Entwicklungen informiert sein möchtest, solltest du

▹ die Website der Stadt Heidelberg respektive Mannheim,
▹ die Website der baden-württembergischen Landesregierung,
▹ den SWR-Newsblog sowie
▹ die Rhein-Neckar-Zeitung

von Zeit zu Zeit konsultieren.

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Die meisten Fragen dürften auf diesem Wege eigentlich schon beantwortet worden sein. 
Was auf all diesen Seiten hingegen noch nicht adressiert wurde (v.a., da es speziell die Bemühungen und die Angebote deiner Studierendenvertretung betrifft), möchten wir im Folgenden für dich klären:

 

Was macht meine Studierendenvertretung in diesen Tagen?

Ganz einfach: Wir sind natürlich auch weiterhin für dich da!

Unsere Arbeit geht primär auf digitalem Wege weiter: Insbesondere die verschiedenen Arbeitskreise sowie die Referatekonferenz treffen sich via Telegram und Video-Chat und konferieren z.T. mehrmals pro Woche. Hier wird über aktuelle Entwicklungen beraten, über studentische Belange diskutiert und gemeinsam versucht, die Folgen des (nicht immer vollends glücklich gemanagten Krisensemesters) im Sinne von uns Studierenden abzufedern, soweit dies in unserer Macht steht.

Ein paar Beispiele unserer Bemühungen:

▹ Täglich erreichen uns zahlreiche Anfragen, in denen Studierende ihre mannigfaltigen Probleme schildern. Wir informieren, beraten und gehen entsprechenden Hinweisen nach. Außerdem haben wir eine Umfrage durchgeführt, um noch besser über die Probleme und Belange der Studierendenschaft im Bilde zu sein.
▹ Vor allem für ausländische Studierende stellt die aktuelle Situation eine immense Herausforderung dar. Nicht zuletzt mittels der Rechtsberatung sowie den sonntäglichen Videokonferenzen versuchen wir, so gut wie möglich zu helfen.
▹ Unser Härtefallstipendium steht auch weiterhin zur Verfügung, wird öfter denn je nachgefragt – und wurde, was das Gesamtvolumen angeht, von StuRa & RefKonf extra noch einmal verdreifacht.
▹ Gemeinsam mit anderen Heidelberger Studierendenvertretungen haben wir einen hochschulübergreifenden Notlagenfonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet, um auf diesem Wege ggf. auch Betroffenen helfen zu können, die nicht an der Ruprecht-Karls-Universität studieren.
▹ Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit dem Rektorat und der Presse, um den Interessen der Studierenden Gehör zu verschaffen.
▹ In einem Offenen Brief an die Wissenschaftsministerin und den Landtag sowie mittels einer spontan organisierten Kundgebung haben (auch wir) uns für ein “Nichtsemester” respektive “Solidarsemester” ausgesprochen – teilweise erfolgreich, teilweise erfolglos.
▹ Davon unbeeindruckt, setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass die Studierenden nicht noch stärker unter der COVID-19-Krise leiden, als dies eigentlich der Fall sein müsste – v.a. mit Blick auf die digitale Lehre, staatliche Nothilfe-Programme, Staatsexamens- und Prüfungsregelungen, die hiesige Wohnungspolitik oder auch den Hochschulsport.
▹ Zudem haben wir die StuRa-, FSR- und FR-Wahlen in diesem Sommersemester erstmals als Online-Wahl durchgeführt, damit alle Studierenden denkbar komfortabel (und unabhängig von Ort, Zeit und dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie) von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen zu können – und auf diesem Wege eine sagenhafte Wahlbeteiligung erzielen können.
▹ Zumal wir natürlich auch Probleme, die nicht unmittelbar mit COVID-19 zu tun haben, nicht aus den Augen verlieren, wie etwa das Thema Rassismus (Stichwort #blacklivesmatter) oder die Zukunft des Handschuhsheimer Feldes (Stichwort Masterplan INF).

Du siehst also: #vonstudisfürstudis ist (und bleibt) unser Ansporn, Ziel und Zweck. Gerade in Zeiten wie diesen sind wir für dich da!

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Was machen die anderen Studierendenschaften? Und was die Landesstudierendenvertretung sowie der fzs?

Natürlich legen sich auch die anderen Studierendenvertretungen ordentlich ins Zeug. Was genau allernorts versucht wird (und auf welchem Wege), lässt sich dieser spannenden Übersicht entnehmen.

Erfreulicherweise funktioniert gegenwärtig auch die landes- wie bundesweite Zusammenarbeit der unterschiedlichen Studierendenschaften – wobei wir behaupten können, dabei nicht ganz untätig zu sein, insbesondere als Mitglied im Präsidium der Landesstudierendenvertretung (LaStuVe) sowie im Ausschuss der Student*innenschaften des freien zusammenschlusses von student*innenschaften (fzs).
▹ Was genau diese beiden studentischen Dachorganisationen gerade fordern, anstoßen und bewirken, erfährst du hier respektive hier.
▹ Der gemeinsame Offene Brief, in dem wir alle – fzs, LaStuVe, VS & noch viele mehr – von staatlicher Seite echte Nothilfe für Studierende fordern, findet sich hier.
▹ Ein eindrucksvoller Überblick über das mediale Echo, das der bundesweite Protesttag am 8. Juni hervorrief (und an dem auch wir in Heidelberg uns beteiligten), findet sich hier.
▹ Nähere Informationen zu der “Eine Milliarde für eine Million – Studi-Hilfe jetzt!”-Demo am 20. Juni, die den Protest gegen die desolate Politik von Bundesbildungsministerin Karliczek fortsetzte, finden sich u.a. hier.

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Finden gegenwärtig eigentlich StuRa- und RefKonf-Sitzungen statt?

Der Studierendenrat konnte durch eine Änderung seiner Geschäftsordnung auch auf virtuellem Wege tagen. Beschlüsse wurden per Umlaufverfahren (genauer gesagt: via OpenSlides) getroffen, wozu – als parallele deliberative Ergänzung – die Beratung via Videokonferenz kam. Seit dem Ende der 119. Sitzung des StuRa befindet sich das Gremium jedoch ohnehin in der Sommerpause. Weiter geht es erst wieder am Dienstag, den 03. November 2020.

Die Referatekonferenz hingegen wird auch in der vorlesungsfreien Zeit weiterhin regelmäßig (via Videokonferenz) tagen. Mehr Infos dazu sowie die entsprechenden Unterlagen und Protokolle finden sich hier.

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Kann ich (respektive meine studentische Initiative oder Hochschulgruppe) auch weiterhin Finanzanträge an den StuRa stellen?

Ja, natürlich! (Bitte beachte dabei aber das neuartige Verfahren, das schon vor & unabhängig von COVID-19 beschlossen wurde).

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Was mit ausstehenden Abrechnungen? Ist das VS-Finanzteam auch weiterhin aktiv?

Um unsere Mitarbeiter*innen nicht unnötigen Gefahren auszusetzen, hat das VS-Finanzteam weitestgehend auf Homeoffice umgestellt. Die Bearbeitung von Finanzabrechnungen bzw. Belegnachforderungen kann sich daher u.U. verzögern. Zugleich ist auch die persönliche Beratung gegenwärtig nicht im gewohnten Umfang möglich (und, verständlicherweise, nicht face-to-face).

Grundsätzlich arbeitet unser Team aber wie vor Beginn der COVID-19-Pandemie weiter. Weitere Infos dazu findest du hier.

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Was ist mit den Wahlen in diesem Semester?

Alle Wahlen, die in diesem Sommersemester angesetzt wurden, fanden statt – wenn auch anders als ursprünglich geplant.

Vom 23. bis zum 25. Juni fanden die Wahlen der studentischen (und, analog dazu, promovierenden) Senats- und Fakultätsratsmitglieder statt. Gewählt wurden die jeweils vier Vertreter*innen im Senat sowie die jeweiligen Repräsentant*innen in den zwölf Fakultätsräten, deren Anzahl für jede Fakultät einzeln geregelt ist. Die entsprechenden Ergebnisse könnt ihr (vom Campus-Netz aus) hier einsehen; die Wahlbeteiligung bei den Senatswahlen betrug leider lediglich 2,8 Prozent.

Was die StuRa-, Fachschaftsrats- und Fachratswahlen 2020 angeht, so wurden diese vom 06. bis 14. Juli erstmalig als Online-Wahlen durchgeführt – mit bemerkenswertem Erfolg:  die 19,4 Prozent Wahlbeteiligung bedeuteten eine neue Bestmarke!

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Was ist mit der StuRa-Rechtsberatung?

Die Rechtsberatung findet – auf telephonischem respektive digitalem Wege – auch weiterhin statt und berät dich bei allen Fragen bezüglich Arbeitsrecht, BAföG, Unterhalt und einigen anderen Bereichen.

Schick uns eine E-Mail, in der du dein Problem erläuterst, an [rechtsberatung@stura.uni-heidelberg.de]. Unser Rechtsberatungs-Team wird dich dann per E-Mail oder Telephon kontaktieren und dir entsprechend weiterhelfen. Mehr dazu hier. 

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Was ist das Notlagenstipendium? Was gilt es diesbezüglich zu beachten?

Solltest du dich unverschuldet und unvorgesehen in einer finanziell schwierigen Situation wiederfinden (wie es vielen Studierenden gerade ergeht) und dir keine andere Möglichkeit offenstehen, kannst du dich – als Studierende*r der Universität Heidelberg – für das Notlagenstipendium des Studierendenrats bewerben. Für die Bewilligung zählt nur die materielle Not und nicht etwa, wie gut deine Noten sind. Auf diesem Wege kann dir deine Studierendenvertretung bis zu drei Monate lang mit dem BAföG-Höchstsatz (aktuell 744 Euro pro Monat) aus der Patsche helfen.

In diesen turbulenten Tagen mehrt sich die Zahl der Studierenden, die auf entsprechende Hilfen angewiesen sind. Daher tagt die VS-Härtefallkommission natürlich auch in Zeiten von COVID-19. Entsprechende Anträge müssen indes nun nicht mehr per Post, sondern können auch per Mail [an haertefallkommission@stura.uni-heidelberg.de] eingereicht werden.

Das Antragsformular und alle weiteren Informationen findest du hier. 

(Grundsätzlich können übrigens auch Geflüchtete, die ein Studium aufnehmen wollen, für die Vorbereitungskurse eine Förderung erhalten. Zudem sind Zuschüsse zu studienrelevanten Exkursionen möglich. Beides dürfte in diesem Semester aber wohl nicht allzu oft der Fall sein, wenn überhaupt.)

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Und was hat es mit dem Notlagenfonds auf sich?

Von Gesetzes wegen ist das Notlagenstipendium auf die Studierendenschaft der Universität Heidelberg beschränkt. In Heidelberg gibt es jedoch mehr als nur eine Hochschule, und die Krise trifft uns alle, egal, wo wir studieren. Um auch Betroffenen helfen zu können, die nicht an der Ruprecht-Karls-Universität studieren, haben wir – gemeinsam mit den anderen Heidelberger Studierendenvertretungen – einen hochschulübergreifenden Notlagenfonds aufgelegt und einen Spendenaufruf gestartet. Mehr Infos dazu hier.

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Besteht die Möglichkeit, Teile meines Semesterbeitrags zurückerstatten zu lassen?

Diesbezüglich bieten sich Studierenden durchaus verschiedene Möglichkeiten – allerdings nicht speziell wegen COVID-19, sondern v.a. im Falle einer fristgerechten Exmatrikulation bzw. einer Schwerbehinderung. Alle Details und Formulare finden sich hier. 

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Was gilt es hinsichtlich des Semestertickets sowie der Abend- und Wochenendregelung zu beachten?

Grundsätzlich gelten dieselben Konditionen wie vor Beginn der COVID-19-Krise – im Guten wie im Schlechten.

Hat man das Semesterticket (zum Preis von 172,- bzw. 175,- Euro) erst einmal erworben, ist ein Umtausch respektive eine Rückerstattung durch den VRN leider nicht möglich, selbst wenn man es de facto gar nicht nutzt. Das hat der Verkehrsverbund – obgleich es Anfang April entsprechende Forderungen und Überlegungen gab – auf seiner Website unmissverständlich klargestellt, und von dieser Position scheint er nicht mehr abzurücken.

Ein Entgegenkommen konnte nur hinsichtlich des Identitätsnachweises erreicht werden: Anstelle des validierten Studierendenausweises wurde in den Monaten April und Mai ausnahmsweise auch die Immatrikulationsbescheinigung in Verbindung mit dem Personalausweis als Legitimation zur Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln des VRN akzeptiert.

Auf welchem Wege aber vielleicht doch eine Rückerstattung möglich ist: Als Willkommensgeschenk für alle Erstsemester erstattet die Stadt Heidelberg ab dem Sommersemester 2020 einmalig die Kosten für das Semesterticket. Voraussetzung hierfür ist, dass die Studierenden ihre Haupt- oder alleinige Wohnung nach dem 1. Juli 2019 in Heidelberg begründet haben und dieser Wohnungsstatus zum 1. Juli 2020 noch besteht.

Außerdem hat das baden-württembergische Verkehrsministerium mit allen Verkehrsverbünden die Übereinkunft getroffen, dass alle Besitzer*innen eines Semestertickets  zwischen dem 30. Juli und dem 13. September nicht nur im VRN-Gebiet, sondern in ganz Baden-Württemberg den ÖPNV nutzen dürfen. (Die mit dem Studierendenausweis verbundene Abend- und Wochenendregelung ist davon leider ausgenommen.)

Mehr Infos zu all diesen Punkten findest du hier. 

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Hat sich bezüglich VRNnextbike irgendetwas geändert?

Nicht, dass wir wüssten. Eigentlich sollte alles beim Alten sein.
 

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Apropos Fahrrad: Was ist mit URRmEL?

Die Universitäre RadReparaturwerkstatt mit EigenLeistung (URRmEL) hat – zu den gewohnten Zeiten, aber mit speziellen Vorkehrungen – mittlerweile wieder geöffnet. 

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Was ist mit den Räumlichkeiten der VS? Kann sich meine studentische Initiative/Hochschulgruppe derzeit in der Albert-Ueberle-Straße oder Sandgasse treffen?

Zumindest im StuRa-Büro in der Albert-Ueberle-Straße sind Treffen von bis zu 15 Teilnehmer*innen grundsätzlich wieder möglich – allerdings nur unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen wie einer Maskenpflicht und dem Führen von Anwesenheitslisten. Genaueres zu den aktuellen Auflagen und Bestimmungen erfahrt ihr von unserem Räume-Team.

(Infolge von brandschutztechnischen Umbaumaßnahmen können aktuell übrigens ohnehin nur Raumanträge nach 18 Uhr bewilligt werden. Mit COVID-19 hat diese Einschränkung streng genommen aber nichts zu tun.)

Die Räumlichkeiten in der Sandgasse hingegen stehen leider auch weiterhin nicht zur Verfügung.

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Ausleihe, Carsharing/Stadtmobil, Engagement-Bescheinigungen, ISIC-Ausweis, Siebdruck, StuRa-Bibliothek: Stehen all diese Service-Angebote trotz COVID-19 zur Verfügung?

All diese Angebote stehen grundsätzlich auch weiterhin zur Verfügung (wenngleich es u.U. zu Verzögerungen kommen kann und natürlich alle entsprechenden Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen).

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Und die EDV-Angebote?

Unser EDV-Team hat sich ins Zeug gelegt und die diesbezüglichen Angebote der Studierendenvertretung sogar noch ausgeweitet:
▹ Gerade unser Videokonferenz-Tool, das auf Jitsi Meet respektive BigBlueButton basiert, läuft erfreulich stabil und erfreut sich dementsprechend großer Beliebtheit.
▹ Unsere Etherpads erstrahlen in einem neuen Design.
▹ Mittels OpenSlides können nicht nur StuRa-Sitzungen stattfinden. Fachschaften können dieses Tool z.B. auch dazu nutzen, um – auf eine komfortable und sichere Art und Weise  – Abstimmungen vorzunehmen.
▹ Über das StuRa-Wahlforum konntet ihr mit allen Listen, die zur Senats- bzw. StuRa-Wahl antreten, in Kontakt treten und euch eine fundierte Meinung über sie bilden.
▹ Teilweise ist es (VS-Aktiven) auch möglich, Laptops und PCs auszuleihen.
▹ Alles Wichtige zu unseren Angeboten erfährst du hier & hier.

Guten Gewissen können wir außerdem auf die Angebote und Expertise des Universitätsrechenzentrums (URZ) verweisen (das die VidKo-Plattform Zoom übrigens ähnlich fragwürdig findet wie wir).  

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Was ist mit dem StuRa-Semesterplaner? Auf welchem Wege komme ich an mein kostenloses Exemplar?

Selbstverständlich haben wir auch in diesem Semester wieder unsere beliebten Semesterplaner drucken lassen und gegen Ende des letzten Semesters bereits damit angefangen, sie zu verteilen, zu verschicken & auszulegen – bis dann plötzlich COVID-19 kam.

In der aktuelle Situation ist es leider schwieriger als sonst, Studierenden den Zugriff auf die Planer zu ermöglichen. Die Fachschaften verfügen zwar über einen gewissen Grundvorrat an Exemplaren, können sie aber verständlicherweise nicht in Umlauf bringen. Zudem sind unsere Info-Ständer im StuRa-Büro, in der Sandgasse und in der Triplex-Mensa gegenwärtig nicht zugänglich.

Die gute Nachricht: Das Studierendenwerk hat uns zugesichert, unsere Planer in ihrem ServiceCenter (Grabengasse/Universitätsplatz) sowie dem InfoCafé International (INF 304) auszulegen. Da diese Einrichtungen des Studierendenwerks mittlerweile wieder für Publikumsverkehr geöffnet haben (und auch unser Info-Ständer in der Zentralmensa zumindest eingeschränkt wieder zugänglich ist), gibt es also durchaus Mittel und Wege, sich trotz COVID-19 ein oder mehrere Exemplare zu sichern. Zumal wir extra noch einmal für Nachschub gesorgt haben.

Alternativ könnt ihr auch im Carolinum (Seminarstraße 2) vorbeischauen und euch dort mit den Planern eindecken. Sie liegen an verschiedenen Stellen im Erdgeschoss aus, im ersten Gang links oder rechts nach Betreten des Haupteingangs, wo sich auch die Validierungsautomaten befinden.

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Was ist mit den anderen Info-Materialien der VS, insbesondere den Flyern? Besteht für meine Fachschaft die Möglichkeit, sich auch weiterhin damit einzudecken?

Grundsätzlich sind Bestellungen und Verschickungen natürlich auch weiterhin möglich. Im Zweifel wäre es uns aber lieber, wenn ihr damit wartet, bis die COVID-19-Krise überwunden ist.

Die gute Nachricht: All unsere Infomaterialien finden sich auch online (wo sie teilweise ohnehin auf einem aktuelleren Stand als die gedruckten Flyer sind). Der Zugriff auf die entsprechenden Infos respektive deren Verbreitung ist also auch weiterhin möglich.

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Was ist eigentlich aus den Veranstaltungstipps geworden, die früher jeden Sonntag erschienen?

Da aufgrund der aktuellen Situation ohnehin keine Veranstaltungen stattfinden (und entsprechende Empfehlungen auch nicht wirklich zu #socialdistancing und #flatteningthecurve passen würden), wurde dieses Format für unbestimmte Zeit ausgesetzt. 

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Ich bin Student*in, ziehe (ein oder mehrere) Kinder groß und stecke aufgrund der Corona-Krise in einer misslichen Lage. Gibt es spezielle Hilfsangebote für studentische Eltern wie mich?

Das Gleichstellungsbüro der Universität hat für “Studierende mit Kind/ern an der Universität Heidelberg, die aufgrund der Corona-Pandemie keine Kinderbetreuung nutzen können und eine kurzzeitige und spontane finanzielle Unterstützung benötigen, um die Kinderbetreuung selbst zu organisieren bzw. zu finanzieren” den sog. “Verfügungsfonds Study Parents” aufgelegt. Unser LeLe-Referat hilft euch gerne bei der Kontaktaufnahme respektive Antragstellung!

Außerdem hat sich eine lokale Vermittlungsplattform formiert, bei der Ehrenamtliche – darunter insbesondere auch andere Studierende – Familien, die von der Corona-Krise betroffen sind, kostenlos Kinderbetreuung und/oder Unterstützung beim Homeschooling anbieten. Ihr erreicht die Initiative per E-Mail an familienunterstuetzung_hd@yahoo.de. 

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I’m an international student and desperate for additional information, support and/or having a laugh with other students. Who can I turn to?

If you have any questions regarding your finances, visa or studies, our Department for International Students (Referat für Internationale Studierende) will be happy to help you. Every other Sunday, it organizes a video conference where international students can talk about their problems, exchange information, and pose questions. The conference call starts at 2:00 p.m. and lasts about an hour.

If you’re looking for some support or fun, check out the Erasmus Student Network (ESN). The transnational student organisation AEGEE may also re-start their activities soon.

For those of you who are struggling or just need somebody to talk to: the Nightline and the psycho-social counseling for students (PCS) are there for you!

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Mir geht es gerade nicht so gut. An wen kann mich wenden?

Wie der fzs hat auch das VS-Gesundheitsreferat eine hilfreiche Übersicht mit Tipps zusammengestellt, wie du mit der aktuellen Situation umgehen und an wen du dich wenden kannst, wenn du z.B. jemanden zum Reden brauchst.

Aus persönlicher Erfahrung besonders empfehlenswert: das Zuhör- und Informationstelefon Nightline und die Psychosoziale Beratung für Studierende (PBS).

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An wen kann ich mich wenden, wenn ich (oder meine Fachschaft) Fragen zur Lehre oder zum Prüfungswesen habe? Wie kann ich mich mit Leuten aus anderen Fächern austauschen?

Der AK Lehre und Lernen (AK LeLe) veranstaltet regelmäßig Videokonferenzen mit verschiedenen Themenschwerpunkten, bei denen sich die Aktiven mit den Fachschaften vernetzen und Fragen beantworten. Wann die nächste Videokonferenz stattfindet, wie du teilnehmen kannst und was bislang besprochen wurde, lässt sich hier nachlesen. Auch das Referat für Lehre und Lernen ist bei diesen Treffen stets mit von der Partie.

Speziell um die Belange und Vernetzung von Lehramtsstudierenden kümmert sich unser AK Lehramt und tagt ebenfalls regelmäßig via Videokonferenz. 

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Was ist eigentlich aus der Causa Latinums-/Graecumskurse geworden? Gab es da nicht gegen Ende des Wintersemesters einen massiven Aufschrei?

Die Finanzierungsprobleme konnten für das Sommersemester erfreulicherweise gelöst werden – drohen mit Blick auf das Wintersemester aber in eine zweite Runde zu gehen… 

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Ich möchte mich bei der Verfassten Studierendenschaft engagieren. Geht das auch weiterhin?

Aber sicher! Gerade in dieser schwierigen Zeit sind wir für jede helfende Hand dankbar. Vor allem Härtefallkommission und Sozialreferat könnten dringend Unterstützung gebrauchen. Ähnliches gilt für die Sitzungsleitung, insbesondere mit Blick auf das kommende Semester. Eine Liste mit allen offenen Ämtern und Posten findet sich hier.

Du musst dich aber nicht zwingend in ein Amt wählen lassen, sondern kannst dich z.B. auch ganz unverbindlich in Arbeitskreisen oder deiner Fachschaft einbringen. Gerade der AK 4EU+ und der AK LeLe suchen nach weiteren Mitstreiter*innen (u.a. bei der Auswertung der Corona-Umfrage). Welche vielfältigen Möglichkeiten sich dir bieten, erfährst du hier.

Und um noch zwei weitere, ganz konkrete Möglichkeiten zu nennen:

▹ Wir arbeiten gerade daran, die studentische Lebenssituation während der Corona-Krise zu archivieren. Was genau wir dabei machen und wie du dich beteiligen kannst, erfährst du hier.

▹ Außerdem erreichen uns gerade zahlreiche Rundfunk- und Presseanfragen, bei denen wir nach studentischen Interviewpartner*innen gefragt werden. Solltest du bereit sein, offen über deine finanzielle respektive psychische Lage zu sprechen (Stichwort BAföG, Jobverlust & Studienfinanzierung), oder von deinen (vermutlich eher durchwachsenen) Erfahrungen mit der digitalen Lehre berichten wollen, melde dich gerne per Mail an [oeffref@stura.uni-heidelberg.de]. Wir freuen uns immer, Kontaktpersonen vermitteln zu können!

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Auf welchem Wege kann ich sonst noch helfen?

Wenn du nicht zur Risikogruppe gehörst und es dir möglich ist, dich in der aktuellen Situation für andere zu engagieren, haben wir hier noch ein paar Anregungen für dich:

▹ Für andere Einkäufe erledigen oder zur Apotheke gehen: “Heidelberg solidarisch” ist eine Vermittlungsplattform für Nachbarschaftshilfe, die gemeinsam von hiesigen Jugendorganisationen gegründet wurde. Hier werden Menschen, die Hilfe anbieten, und Menschen, die Hilfe benötigen, unkompliziert zusammengebracht.

▹ Gerade für Lehramtsstudierende interessant: Um Familien zu entlasten, hat sich eine lokale Vermittlungsplattform gegründet, über die Ehrenamtliche kostenlos Kinderbetreuung und/oder Unterstützung beim Homeschooling anbieten. Wenn Du mitmachen möchtest, kannst  du dich mit dem Betreff „Ich bin dabei“ und der Nennung der eigenen Handynummer an familienunterstuetzung_hd@yahoo.de wenden. Anschließend wirst du in eine Whatsapp-Gruppe aufgenommen, in der über neue Anfragen informiert und der Kontakt zu den entsprechenden Familien hergestellt wird.

▹ Du willst raus an die frische Luft und Landwirt*innen dabei helfen, dass die Ernte trotz COVID-19 eingefahren wird? (Und dabei dein Einkommen aufbessern?) Schau am besten mal hier vorbei.

▹ Du arbeitest lieber von zu Hause aus? Wir haben hier eine Reihe von wissenschaftlichen Projekten gesammelt, an denen du dich beteiligen kannst.

▹ Unverändert wichtig, unverändert dringlich: die Blutspende! Welche Voraussetzungen du dafür erfüllen musst und wo du Blut und Plasma spenden kannst, erfährst du hier.

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Wie stellt die Verfasste Studierendenschaft sicher, dass ihre Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen hinreichend geschützt sind?

Auch wir sind nach Kräften darum bemüht, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Deshalb arbeiten unsere Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen – soweit möglich – im Homeoffice und befolgen eine Reihe von weiteren Schutzmaßnahmen.

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Wo finde ich die bisherigen Rundmails meiner Studierendenvertretung?

Den Text unserer ersten Rundmail an alle Studierenden, die wir Anfang April verschickt haben, könnt ihr hier nachlesen. Unsere zweite Nachricht, die auf unsere Corona-Umfrage hinweist, findet sich hier; eine der vielen Mails, die der Wahlausschuss im Zuge der StuRa-Online-Wahlen 2020 verschickt hat, findet ihr hier.

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Ich hätte da die ein oder andere Anregung, die ich gerne loswerden würde. Gerade mit eurer Arbeit bin ich extrem (un)zufrieden. Auf welchem Wege kann ich mein Feedback einbringen?

Grundsätzlich kannst du dich immer per Mail an uns (respektive die einzelnen Referate, Organe und spezifischen Ansprechpartner*innen) wenden. Je konkreter, desto besser. Wir antworten schnellstmöglich und freuen uns über Feedback! 🙂

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Deine Frage war nicht dabei? Es bestehen immer noch Unklarheiten? Kein Problem:

Schreib uns eine Mail an [oeffref@stura.uni-heidelberg.de] oder kontaktiere uns via Facebook oder Instagram!

(Und nicht vergessen: #stayathome #flattenthecurve)